„miteinander Gott hören“
Gemeinschaftstag der Familienbewegung Münster
Maria & Franz-Joseph Peitz Die Verantwortlichen in der Schönstatt-Familienbewegung Münster trafen sich am Sonntag, 05.02.2023 gemeinsam mit Sr. M. Gertraud im Haus Mariengrund in Münster.
Nach der Begrüßung durch das Leitungs-Ehepaar Marigrete & Ansgar Imwalle mit einem Getränk ganz nach münsterländischer Tradition führten sie in das Thema der Jahresparole: „miteinander Gott hören“ ein.
Miteinander bedeutet: jeder soll was beitragen und Gott hören bedeutet nicht: irgendetwas oder irgendwen hören, sondern Gott, der uns auch heute noch was zu sagen hat.
Zum richtig hören braucht es Verstand - Herz - Bauch
Um richtig zu hören brauchen wir: Verstand – Herz – Bauch dieses führten sie uns sichtbar vor mit verschiedenen Stethoskopen.
"Nur Du bist jetzt wichtig!"
Ein großes Vorbild im hören/zuhören ist unser Vater und Gründer Pater Kentenich, der einem jeden bei einer Begegnung das Gefühl gab: Nur Du bist jetzt wichtig!
Bei einer anschl. Murmelrunde mit der Frage: Was haben wir gehört – wahrgenommen? kamen wir zu dem Ergebnis, dass die Gesellschaft verlernt hat richtig zuzuhören und es genau da unsere Aufgabe ist intensiv – tiefer hinzuhören. Sehr wichtig ist es auch in sich zu hören und den eigenen Vorsehungsglauben im Alltag zu leben.
Alle Anwesenden freuten sich, dass der ehemalige Diözesanpräses Pastor Albert Bettmer gemeinsam mit ihnen die Hl. Messe feierte, wo er alle passend zum Tagesevangelium dazu aufrief: Salz der Erde, besonders in Kirche und Schönstatt zu sein. In der Hl. Messe wurden auch der Toten des vergangenen Jahres gedacht.
Pater Kentenich als großer Zuhörer
Nach dem Mittagessen stiegen wir mit einem „Hör-Memory“ wieder ins Thema ein, bevor dann Sr. M. Getraud ihren Impulsvortrag: „miteinander Gott hören“ hielt. Hierbei gab sie uns besonders mit auf dem Weg unseren Vater und Gründer immer tiefer kennenzulernen, im lesen seiner Worte und dann herauszuhören: Was sagt Gott mir durch ihn?
Pater Kentenich sagte zum richtigen Zuhören bedarf es 5 Punkte: mitdenken – mitschwingen – Ja sagen – glauben – persönliche Sendung. Geben wir in unserem Herzen dem Hl. Geist Raum, damit er in uns wirken und wir somit richtig hören können.
In den anschließenden Kleingruppen tauschten die Paare sich u. a. zu der Frage aus:
was war für mich wichtig? Was habe ich/ haben wir heraus gehört?
Hoffnungsvoller Blick nach vorn
Mit dem Hinweis auf unterschiedliche Veranstaltungen die in diesem Jahr in unserer Diözese noch stattfinden, blickten alle hoffnungsvoll nach vorne.
„miteinander Gott hören“, das stand auch bei der abschließenden Gebetszeit im Schönstatt Diözesan - Vaterheiligtum im Vordergrund. Uns segnen und aussenden lassen für die Arbeit, die jede/jeder an seinem Platz ausübt. Zur Erinnerung an das „miteinander Gott hören“ erhielt jedes Paar ein Pinard Stethoskop.
Reich beschenkt durch Impulse aber auch der persönlichen Begegnung und des Austausches fuhren alle glücklich nach Hause und freuen sich auf das nächste Wiedersehen.
